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Kunsthandwerk und Entwicklung

Projekt zur Bedeutung des Afrikanischen Kunsthandwerks und des Handels für eine nachhaltige Entwicklung (ab 2008)

Mehrere aktuelle Studien u.a. der UNESCO und der UNCTAD zeigen eindrucksvoll, wie der Kunsthandwerkssektor für die nachhaltige Entwicklung in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Kunsthandwerk schafft Freiräume und Ausdrucksformen für den Wandel ganzer Gesellschaften. Das kreative Potential hat jedoch nicht nur eine ästhetische und soziokulturelle Bedeutung: Die Studien belegen vor allem das nachhaltige ökonomische Wachstum, das durch das Kunsthandwerk angekurbelt wird: Handwerk generiert Einkommen und Selbstständigkeit und hat das zudem ein besonderes Potential, auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Bevölkerungsgruppen eine Lebensgrundlage zu verschaffen.

Sikhanyisele is a company that makes Wirework. Delisile D Ntanzi © by Karen Lotter, tradepointdurban.org

In der Entwicklungs-zusammenarbeit wird das lokale Kunsthandwerk bis heute jedoch kaum zur Kenntnis genommen. Dabei kann ein „fair“ und nachhaltig gestaltetes Geschäft mit künstlerischen Produkten aus Afrika nur von europäischen Industrieländern und den Herkunftsländern gemeinsam gestaltet werden.

Vor diesem Hintergrund hat die CulturCooperation entschieden, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und ein Recherche-, Kultur- und Bildungsprogramm zu gestalten, das im Herbst 2008 begonnen hat.

Die Themen des Programms