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Workcamp für internationale Freiwillige

Dieses Europäische Work Camp zielte darauf ab, jungen zurückgekehrten Freiwilligen aus verschiedenen europäischen Ländern die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und zugleich ihre Bereitschaft  fördern, sich auch weiterhin in ihrem Heimatland für globale entwicklungspolitische Themen einzusetzen.

Das Work Camp fand in Hamburg statt vom 8. bis 12. August 2011 mit 58 Teilnehmer/innen aus Dänemark, Deutschland, Estland,  Irland, Norwegen, Südafrika, Tansania, Tschechien, und dem Vereinigten Königreich, die als Freiwillige in lokalen Projekten in 28 Ländern gearbeitet haben, unter anderem in Algerien, Argentinien, Bolivien, Kambodscha, Kamerun, Ecuador, Ghana, Indien, Kenia, Philippinen, Marokko, Mexiko, Mongolei, Nicaragua, Syrien, Tansania, Vietnam, und Jemen.

Workshops und Diskussionen

CulturCooperation e.V. und junge Rückkehrerinnen aus Hamburg haben ein vielseitiges Programm von Workshops entwickelt, welche die Aspekte von Qualität und Best Practice in der Vorbereitung und Nachbereitung eines Freiwilligendienstes sowie in der Durchführung des Dienstes selbst behandelten. Die verschiedenen Workshops bildeten eine Plattform, um persönliche Motivationen und gesellschaftliche Erwartungen an Freiwillige zu diskutieren und Herausforderungen und Ziele von Freiwilligendiensten im Globalen Süden zu thematisieren.

Darüber hinaus diskutierten die Rückkehrer/innen die Herausforderungen, die sie bei ihrer Rückkehr bewältigen mussten, wie zum Beispiel das Gefühl von Fremdheit in der Heimat oder die Frage,  wie sie ihre Erfahrungen aus dem Freiwilligendienst in ihrem Heimatland weitergeben können  und welche Unterstützung sie dafür benötigen.

Die Resolution

Die Ergebnisse dieser Workshops und die Forderungen der Teilnehmer/innen bezüglich einer Qualitätsverbesserung in entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten wurden in einer Resolution zusammengefasst, die auf der Europäischen Stakeholder Konferenz von Entsendeorganisationen  in Prag vom 25.-27.Oktober 2011 von Freiwilligen präsentiert und mit Vertretern europäischer Entsendeorganisationen diskutiert werden.

Wir danken allen Freiwilligen für ihre aktive Teilnahme an den Diskussionen und Workshops und für ihr Engagement zur weiteren Qualitätsverbesserung  von entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten beizutragen.

Magazin des Camps

Die zentralen Diskussionen und Ergebnisse des Camps wurden in einem Magazin dokumentiert, das Sie hier herunterladen können:

pdf-logoEU Work Camp 2011 Magazin.pdf (10Mb)