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Die CulturCooperation

Seit 1986 engagiert sich die CulturCooperation in der Förderung des internationalen Kulturaustausches. An den Zielen hat sich seitdem nichts geändert: Der internationale Kulturaustausch braucht nach wie vor eine Lobby, um dem eurozentrischen Mainstream in der hiesigen Kulturlandschaft andere Sichtweisen gegenüber zu stellen.

Unser besonderes Interesse gilt innovativen Produktionen aus den Bereichen Bildende Kunst, Tanz, Theater, Literatur, Film und Performances.  Vielen Hundert Künstlerinnen und Künstler aus Asien, Afrika und Lateinamerika haben wir eine Bühne geboten, ihre Produktionen, künstlerischen Statements und Visionen zu präsentieren.

Darunter waren große Namen wie der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado, aber auch unbekannte Künstler, wie der südafrikanische Fotograf Victor Matom, der seit vielen Jahren mit Jugendlichen in Johannesburg arbeitet. Einzelne Projekte erreichten ein Millionenpublikum und hatten eine enorme Medienresonanz, wie die Ausstellung „Ich hab’ den Krieg gezeichnet“, die in über 200 Städten im In- und Ausland, u.a. im UNESCO-Gebäude in Paris und dem Goethe-Institut in Johannesburg gezeigt wurde.
Kleinere Veranstaltungen, wie die Storytelling-Performance einer Südafrikanerin, der Auftritt eines Frauentheater-Ensembles aus Jamaika oder ein kunsttherapeutisches Atelier für minderjährige Flüchtlinge in Hamburg waren jedoch nicht weniger bedeutend. 

Das Spektrum der Themen, die wir in den vergangenen 20 Jahren mit künstlerischen Beiträgen bearbeitet haben, reicht von der europäischen Kolonialgeschichte bis zur Avantgarde des afrikanischen Modedesigns.   

Zum Selbstverständnis der Cultur Cooperation gehört es auch, sich an politischen Kampagnen zur Unterstützung von verfolgten Künstlern zu beteiligen. Neben Fachtagungen zu kulturpolitischen Themen, bilden Programme zur entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit einen zentralen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Das Team der CulturCooperation : Anja Kuhr, Lena Blosat und Julia Brockmeier

 

CulturCooperation e.V. wurde gefördert durch: